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Clemens von Reusner | Foto (c) Sandra Schade - sandraschadefotografie.de

 


 

 

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Zur CD "electroacoustic works" schreibt Bernd Leukert im Kulturmagazin faustkultur.de im Januar 2019:

Wer kann schon mit Sicherheit sagen, woher wir unser musikalisches Gefühl haben? (...) Der Komponist Clemens von Reusner (...) lässt hören, wie Musikalität selbst in fast tonlosen Klangstrukturen hervortritt. Da kann auch eine Holztür als Klangquelle dienen (Anamorphosis), von Reusner macht über viele verwandelnde Bearbeitungsschritte ein elegant ablaufende, mit jeder Variante bedachte Komposition. (...) Von Reusner kriecht nie in den Klang hinein. Er schreibt von „fortschreitenden Veränderungen im Sinne motivisch-thematischer Arbeit“ (in „Dry Friction“), die er gern zwischen antithetischen, also recht klassisch konzipierten Klanggebilden verrichtet, ohne dass man auf den Gedanken kommt, etwas anderes zu hören als zeitgenössische Musik. Überhaupt ist man überrascht, von Ausgangsmaterialien der Stücke wie Metall, Beton, Glas zu lesen, die im Hörbild keine Spuren hinterlassen. Das nämlich ist ansprechend, abwechslungsreich und bereichernd.